Donnerstag, 17. September 2015

Einmal zwinkern für den Papa ;)






Nanu was haben wir denn da?
Genau, ich habe beim schon lange mal nötig gewesenen Putzen meines Zimmers meinen alten Skizzenblock gefunden!





"Alles was man will, kann man auch."

Das brachte uns heute meine Lehrerin bei. Naja mag ja sein, dass das stimmt. Aber wenn es darum geht verlorene Sachen wieder zufinden jedenfalls nicht. Der Skizzenblock war ein reiner Zufallsfund.

Ich war dabei meinen alten Schulschrank auszuräumen, um meine neuen Schulsachen da drin zur Abwechslung ordentlich zu verstauen. Und da war er. Ich habe diesem Block so viel zu verdanken. Naja, die Zeit der Hundemalerei war mal eine kurzzeitige Phase von mir. Ich saß manchmal stundenlang am Schreibtisch und malte Hunde von Freunden.
Ihr müsst wissen, zu dieser Zeit hatte ich Smokie noch nicht, der Block samt Inhalt ist also schon über 3 Jahre alt.

 
Jedenfalls ist hier die kleine Geschichte:

Wie ich schon oben erwähnte, hatte ich derzeit meine Phase. Mir fiel auf, das so gut wie jeder meiner Freunde, Verwandten, Bekannten und Nachbarn Hunde hatten. Ich liebte diese Geschöpfe ja schon immer. Meine Uroma hatte damals auch einen Hund. Einen Stragami [deutsch = Straßengrabenmischung], eine wundervolle Hündin. Sie war eine total liebenswerte, dicke, schmusebedürftige und zickige Begleiterin. Mit ihr wurde ich groß. Mit ihr konnte ich alles machen. Ich liebte.. nein! Ich liebe sie. Egal wie lange sie schon oben am Himmel wacht. Egal wie lange sie oben mit meiner Uroma spazieren geht. Ich behalte sie immer in Erinnerung. Sie prägte mein Leben.
Jedenfalls starb sie kurz nachdem meine Uroma gegangen war. Wir denken, dass sie merkte, das Oma nicht mehr wieder kommt und ging daher hinterher. 
6 Monate vergingen und ich vermisste sie immernoch. Ich wollte gerne wieder einen Hund, einen wie Zilly [das war ihr Name].
Meine Mutter wollte es nicht, da sie den Tod von Zilly miterlebte. Mein Vater wollte es nicht, da er mit Hunden nicht allzu viel am Hut hat und es hasst wenn sie haaren.
Wer als Einziges hinter mir stand? Mein Opa. Er kämpfte mit mir und gab mir immer Kraft, bei allem was war. [Danke für alles Opa, wir vermissen dich!]
In dieser Zeit fing ich an Hunde zu malen. Anfangs sahen diese auch sehr dürtig aus aber jeder fängt ja mal klein an ;)
Jeden Tag schenkte ich meinem Vater ein Bild. Ich schrieb ihm kleine Briefchen.. 6 Monate lang.
Und was passierte dann? Der Vater meiner besten Freundin schickte mir eine Nachricht: "Hey Jette. Ein Kollege von mir verschenkt seinen Hund. Wenn du interessiert bist, melde dich bei mir."
Ohjee ging mir die Pumpe. Ich war so aufgeregt. Positiv als auch negativ. Warum? Wie soll ich meinem Vater erklären, dass ich mich schon Ewigkeiten nach einem Hund erkundigt habe und nun endlich einen Ansatz habe?
Naja Augen zu und zwinkern hieß es [Papa's Prinzessin halt]
Nach ewigen Diskussionen hatte ich ihn dann so weit. Er willigte zu einem Probespaziergang mit ihm ein!
Im Auto sagte er dann zu mir, dass er auch nach dem Spaziergang niemals zustimmen würde. 
Während wir im Wald waren, fragte mein Papa den damaligen Besitzer bis auf's letzte Detail aus.
Zu Hause fragte meine Mutter ihn dann was er zu dem Hund sagt. Seine Antwort? "Er ist der richtige, wenn dann er!"
Und so begann unsere Geschichte.



Okaii ich glaube das war jetzt doch ein bisschen viel Stoff, für eine kleine Geschichte. Naja ihr könnt es ja auch überspringen, haha :D
















Und nein, der Dalmatiner rechts ist weder die Lilly, noch die Amber. Das ist der, leider schon verstorbene, Dalmatiner-Rüde meiner besten Freundin. 
Und der Husky-Welpe? Ein bezaubernder Nachbarshund.





Also das war es dann erstmal für heute.

Liebste Grüße
Smokie&Jette♥


 

Kommentare:

  1. Hallo liebes Frauchen von Smokie.

    Eine sehr rührende Geschichte. Ich bin mir sicher das eure Zille mit unserer Lotta zusammen oben spielt :)
    Genieße die Zeit mit deinem Smokie.

    P.S. gute Bilder!

    Liebe Grüße

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